Patenschaften nach Tansania |
Diakonie
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SchuleKinder in Tansania besuchen sieben Jahre die Grundschule (Primary School). Hat ein Jugendlicher die Grundschule mit Erfolg besucht, kann er auf die Secondary School wechseln, die er nach vier bzw. sechs Jahren abschließt.
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Nach dem Ende des afrikanischen Sozialismus von Nyerere wurde in Tansania das Schulgeld eingeführt. Die Zahl der Analphabeten in Tansania stieg dadurch in den letzten zehn Jahren drastisch an. Eltern müssen für Kindergarten, Vorschule, Grundschule und weiterführende Schulen Geld bezahlen. Durch den Schuldenerlass für den Staat Tansania konnte zwar das Schulgeld für die Grundschule abgeschafft werden, dennoch fallen Aufnahme und Examensgebühren an, Schulbücher müssen selbst gekauft werden, Schulmaterialien, Schuluniform und Schuhe werden verlangt.
In den meisten etwas größeren Orten gibt es eine Grundschule. Eine Klasse besteht aus 70 bis 100 SchülerInnen. Für die Secondary Schule müssen die Jugendlichen oft ihr Heimatdorf verlassen und in einen anderen Ort ziehen. Dadurch entsteht neben den Schulgebühren - die weiterführenden Schulen kosten nach wie vor Schulgeld - auch noch das Problem der Unterbringung und Versorgung.
Für behinderte Kinder gibt es sowieso nur wenige Sonderschulen in den großen Städten
des Landes. An sie ist jeweils ein Internat angeschlossen, in dem die geistigbehinderten,
blinden, körperbehinderten oder gehörlosen Kinder wohnen können. Für sie fallen dadurch
Wohn- und Reisekosten zusätzlich an. Behinderte Kinder aus dem Raum Tandala besuchen zur
Zeit Schulen in Njombe, Iringa, Mafinga und Dar es Salaam (Lage).
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| (c) Ehrfried Doczkal 2003 |
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